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Saab J-29F „Tunnan”

"Fliegende Tonne"

 Hersteller: Saab

Schweden

Stückzahl: 30

Im Einsatz von: 7/61 bis 7/72

Typenbeschreibung

 

 

TECHNISCHE DATEN

 

Besatzung:

1 Pilot

 

Abmessungen:

Spannweite: 11 m

Länge: 10,22 m

Höhe: 3,75 m

 

Gewichte:

Leergewicht: 4.845 kg

max. Startgewicht: 8.375 kg

 

 

Leistungen:

max. Geschwindigkeit: 1.060km/h

Dienstgipfelhöhe: 15.500 m

 

Triebwerk:

Type: Svenska Flygmotor RM 2B

Leistung: 2800 kp

 

Sonderausrüstung:

 2 Zusatztanks

 

Bewaffnung:

4 Kanonen 20 mm

 

 

Kennzeichen

 identification

Werknummer

 serial number

Baujahr

manufacture

yyyy

Kennz.

vor ÖBH

identification before AAF

beim ÖBH

date

Austria Air Force

dd.mm.yyyy

Einheit

 squadron

Anmerkung

note

dd.mm.yyyy

Kennz.  nach ÖBH

identification aft AAF

Yellow A

29457

1954

Swed.AF

06.07.1961 - 07.11.1967

1.Sta/JaBoGeschw

Flugunfall am 07.11.1967

Collision with Red N

 

Yellow B

29447

1954

Swed.AF

06.07.1961 - xx.05.1969

1.Sta/JaBoGeschw

07.05.1969

außer Dienst gestellt.

pr. HTL Linz

 

Yellow C

29585

1954

Swed.AF

06.07.1961 - xx.02.1971

1.Sta/JaBoGeschw

xx.07.1972

außer Dienst gestellt

 

Yellow D

29433

1954

Swed.AF

06.07.1961 - 22.12.1964

1.Sta/JaBoGeschw

Flugunfall am 22.12.1964

Collision with Yellow K

 

Yellow E

29560

1954

Swed.AF

06.07.1961 - xx.03.1971

1.Sta/JaBoGeschw

xx.07.1972

außer Dienst gestellt.

pr. Ford Hinteregger.

pr. Hubhof, NÖ

Familie Hofbauer
Aggsbach Markt Nr. 54
3643 Maria Laach, Austria

 

Yellow F

29449

1954

Swed.AF

06.07.1961 - xx.03.1971

1.Sta/JaBoGeschw

Notlandung am 20.10.1964

pr. xx.05.1995 Langenlebarn LOXT

GFL Zeltweg / Hangar 8

 

Yellow G

29439

1954

Swed.AF

06.07.1961 - 09.08.1963

1.Sta/JaBoGeschw

09.08.1963

außer Dienst gestellt- für Feuerlöschübungen verwendet

 

Yellow H

29541

1954

Swed.AF

06.07.1961 - xx.02.1971

1.Sta/JaBoGeschw

Spielplatz des Schulhofes in Feldkirchen

xx.07.1972

Luftfahrtmuseum Graz-Thalerhof (LOWG)

 

Yellow I

29392

1953

Swed.AF

06.07.1961 - xx.02.1971

1.Sta/JaBoGeschw

wfu 07.1972;
pr. Flughafen Schwechat
(LOWW) mit falschem
Kennzeichen (Yellow H)

 

Yellow J

29565

1954

Swed.AF

06.07.1961 - xx.02.1971

1.Sta/JaBoGeschw

Flugunfall am 25.09.1967

Collision (ground) with

Yellow N.
Lang Josef GmbH,
Schrott- und Maschinenhandel
Linz/St. Martin, Zaunermühlstraße.

Nächster Besitzer Herr Ruff aus Graz, abgestellt im Luftfahrtmuseum Graz

 

Yellow K

29530

1954

Swed.AF

06.07.1961 - xx.02.1971

1.Sta/JaBoGeschw

Flugunfall am 22.12.1964

Collision with Yellow D

 

Yellow L

29535

1954

Swed.AF

06.07.1961 - 22.12.1964

1.Sta/JaBoGeschw

xx. 07.1972

außer Dienst gestellt.

 

Yellow M

29443

1954

Swed.AF

06.07.1961 - 06.07.1972

1.Sta/JaBoGeschw

xx.07.1972

außer Dienst gestellt.

pr. LOXL

 

Yellow N

29518

1954

Swed.AF

06.07.1961 - 25.09.1967

1.Sta/JaBoGeschw

Flugunfall am 25.09.1967

Engine out

 

Yellow O

29566

1954

Swed.AF

06.07.1961 - xx.02.1971

1.Sta/JaBoGeschw

xx.05.1971

Heeresgeschichtliches Museum/Wien

 

Red A

29614

1954

Swed.AF

xx.08.1962 - xx.09.1964

2.Sta/JaBoGeschw

xx.07.1972

außer Dienst gestellt

 

Red B

29649

1955

Swed.AF

xx.08.1962 - 06.07.1972

2.Sta/JaBoGeschw

xx.07.1972

außer Dienst gestellt.

 

Red C

29587

1954

Swed.AF

xx.08.1962 - xx.06.1970

2.Sta/JaBoGeschw

xx.07.1972

außer Dienst gestellt.

pr. Ramsau/Dachstein Wald-schenke

 

Red D

29588

1954

Swed.AF

xx.08.1962 - xx.02.1972

2.Sta/JaBoGeschw

xx.07.1972

außer Dienst gestellt.

Luftfahrtmuseum Graz

 

Red E

29559

1954

Swed.AF

xx.08.1962 - 20.10.1964

2.Sta/JaBoGeschw

Notlandung am 20.10.1964

over Czechoslovakia - ran out of fuel after getting lost

 

Red F

29617

1954

Swed.AF

xx.08.1962 - 17.07.1968

2.Sta/JaBoGeschw

Unfall am: 17.07.1968

instandgesetzt, nur Boden-betrieb, 05.1995 verbleibt

in LOXT, LOXZ

 

Red G

29664

1955

Swed.AF

xx.08.1962 - xx.07.1972

2.Sta/JaBoGeschw

außer Dienst gestellt.

 

Red H

29540

1954

Swed.AF

xx.08.1962 - 17.06.1969

2.Sta/JaBoGeschw

Flugunfall am 17.6.69

 

Red I

29466

1954

Swed.AF

xx.08.1962 - xx.08.1972

2.Sta/JaBoGeschw

wfu 07.1972

pr. Hummelkaserne Graz.

pr. Museum Fahrzeug-Technik-Luftfahrt

Sulzbach 178

A-4821 Lauffen

 

Red J

29582

1954

Swed.AF

xx.08.1962 - xx.xx.1972

2.Sta/JaBoGeschw

LOXZ

 

Red K

29572

1954

Swed.AF

xx.08.1962 - 09.08.1963

2.Sta/JaBoGeschw

Flugunfall am 09.08.1963

 

Red L

29627

1954

Swed.AF

xx.08.1962 - 20.10.1964

2.Sta/JaBoGeschw

Notlandung am 20.10.1964

over Czechoslovakia - ran out of fuel after getting lost

w/o

 

Red M

29554

1954

Swed.AF

xx.08.1962 - xx.04.1972

2.Sta/JaBoGeschw

xx.07.1972 außer Dienst gestellt.

 

Red N

29524

1954

Swed.AF

xx.08.1962 - 07.11.1967

2.Sta/JaBoGeschw

Flugunfall am 07.11.1967

Collision with Yellow A

 

Red O

29622

1954

Swed.AF

xx.08.1962 - xx.04.1972

2.Sta/JaBoGeschw

xx.07.1972

außer Dienst gestellt.

Ausgestellt 1977 in

Wien-Aspern

 

acc - Flugunfall, wfu - außer Dienst gestellt, w/o - durch Unfall ausgeschieden, scr - verschrottet, pr - ausgestellt, sold - verkauft, for spares - ausgeschlachtet

 

 

   erste Saab J-29F am 7. Juli 1961 in Wien-Schwechat gelandet.

 

Die Abzeichen:

1.Staffel, Buchstabe gelb hatten den Steinbock
2.Saffel Buchstabe rot hatten den Löwen von Aspern
Dreieck zuerst rot/weiß, dann rot mit weißen Kreuz.
Ab der Verlegung nach Graz Dreieck grün /weiß

 

   Registriert: http://www.elisanet.fi/pekka.hiitola/PekkaHiitola/Sotilasilmailu/lentokoneet/austria-SaabJ29F.htm

 

 

Kennz.
beim Bundesheer nach dem Bundesheer das letzte Foto
Yellow-A
cn 29457

Foto: Bundesheer

 

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Yellow-B
cn 29447

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Foto: Wiki

LiTec in Linz

Yellow-C
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Yellow-D
cn 29433

 Foto: Wilhelm Sighart

w/o 22.12.1964 in a collision with

yellow K

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Yellow-E
cn 29560

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Foto: Heinz Sykora

Bei Ford Hinteregger. Als die Firma in Ausgleich ging, wurde sie versteigert. Käufer war Märchenland Hubhof

 

 

 

Foto: Mydza

Märchenland Hubhof, NÖ

Aggsbach Markt Nr. 54
3643 Maria Laach, Austria
Yellow-F
cn 29449

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Foto: Jörgo

In Langenlebarn

 

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Yellow-G
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Yellow-H
cn 29541

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Foto: www.jetjournal.net

war vorher am Spielplatz des Schulhofes in Feldkirchen

Luftfahrtmuseum Graz-Thalerhof

 

 

Yellow-I
cn 29541

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Foto: Manfred Faber

in Frankfurt am 01.07.1984

Foto: Heinz Sykora

Auf dem Dach des Flughafen Wien LOWW. Auf Yellow H geändert.

Die originale Yellow H befindet sich im Luftfahrtmuseum Graz-Thalerhof

Yellow-J
cn 29565

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Foto: Friedrich Simader

Lang Josef GmbH, Schrott- und Maschinenhandel, Linz/St. Martin

Fotos vom Abtransport nach Wien

w/o 25.09.1967

in a collision with yellow N

 

Foto: http://www.luftfahrtmuseum.at

 

Im Luftfahrtmuseum Graz. Der Eigentümer hat die Maschine vorübergehend abgestellt.

20.02.2011 / INFO: Yellow J wurde ins Luftfahrtmuseum Graz gebracht. Es erfolgt keine Restaurierung, da die Maschine noch im Privatbesitz von Herr Ruff aus Graz ist.

 

Yellow-K
cn 29530

w/o 22.12.1964 in a collision with

yellow D

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Yellow-L
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Yellow-M
cn 29443

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preserved Linz/Hörsching (LOXL)

Fliegerhorst Vogler

Yellow-N
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Foto: luftstreitkraefte.at

w/o 25.09.1967 in a collision with

yellow J

Yellow-O
cn 29566

Foto: Roland Stinglmeier

 

 

 

Foto: Alex Kozousek

Heeresgeschichtliches Museum/Wien Dezember 2008

Foto: Alex Kozousek

Heeresgeschichtliches Museum/Wien Dezember 2008

Red-A
cn 29614

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Red-B
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Red-C
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Foto: luftstreitkraefte.at

 

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Red-D
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preserved Graz

 

Red-E
cn 29559

w/o 20.10.1964 over Czechoslovakia - ran out of fuel after getting lost

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Red-F
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Foto: Mydza

Luftfahrtmuseum Zeltweg / Hangar 8

 

Red-G
cn 29617

Foto: tigerstaffel.at

 

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Red-H
cn 29640

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Red-I
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Foto: Mydza

Museum Fahrzeug - Technik - Luftfahrt

Bad Ischl, Salzkammergut A-4821 Lauffen, Sulzbach 178 Austria

http://www.fahrzeugmuseum.at/

Red-J
cn 29582

Foto: Wilhelm Sighart

 

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Red-K
cn 29572

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Red-L
cn 29627

20.10.1964 over Czechoslovakia - ran out of fuel after getting lost

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Red-M
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Red-N
cn 29524

collision with yellow A

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Red-O
cn 29622

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wreckage at

Vienna-Aspern 1977

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Foto: Viktor Gadestedt

 

 

Allentsteig/Äpfelgschwend - Ziel für Schießübungen aus der Luft. Kennzeichen auf Grund der Zerstörung nicht feststellbar.

 

Foto: Mydza

Foto: Mydza

Durch unzählige Treffer mussten mehrere Blechplatten eingenietet werden, damit das Luftfahrzeug nicht auseinander fällt

 

Foto: Bundesheer

 

Zwei Fiat G 46-4B als Zielobjekt neben einer Saab J-29F

Triebwerk Svenska Flygmotor RM 2B

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Yellow A   Flugunfall am 07.11.1967. Kollision mit Red N bei Traun, Pilot Mjr Mahringer Hans ().

 

   

 Arbeiterzeitung vom 8. November 1967, Seite 1 und 5

 

Mjr Mahringer Hans

OStv Bachlehner Friedrich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Yellow D   Flugunfall am 22.12.1964/Salzburg- Schwarzenberg. Kollision mit Yellow K, Pilot StWm Zängle Adolf ().

  

Arbeiterzeitung vom 23. Dezember 1964 Seite 1 und 5

StWm Zängle Adolf

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

Arbeiterzeitung vom 24. Dezember 1964 Seite 1 und 5

   

Arbeiterzeitung vom 30. Dezember 1964 Seite 5

 


 

 

 

 

 

Yellow F Notlandung am 20.10.1964. Orech bei Prag mit Red E im Verband. Durch schadhaften Radiokompass vom Kurs abgekommen. Dadurch flogen die Maschinen bis in die Tschechoslowakei, wobei der Kraftstoff ausging. Der Fluglehrer Erdler Alfred ordnete eine Notlandung an. Der Flugschüler Kemetinger Johann, konnte die Yellow F sicher zu Boden bringen. Der Fluglehrer Erdler Alfred hatte das Pech dass sich seine Red E beim ausrollen überschlug. Die beiden Maschinen wurden jedoch bei der Landung so sehr beschädigt, dass sie ausgeschieden werden mussten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arbeiterzeitung vom 21. Oktober 1964 Seite 1 und 5

 


 

 

 

 

 

Yellow J  Während des Nachtfluges, ist am Boden beim Rollen die Yellow N mit der Tragfläche in die Yellow J (Frontscheibe) gekracht.

Bevor die Tragfläche die Frontscheibe berührte, stieg der Pilot Teja Reichhuber mit dem Schleudersitz aus. Obwohl die Frontscheibe aus Panzerglas war, wurde diese beschädigt. An der Tragfläche der Yellow N war der Schaden unerheblich. Mangels Frontscheibe musste die Yellow J ausgeschieden werden.


 

 

 

Yellow K   Flugunfall am 22.12.1964/Salzburg- Schwarzenberg. Kollision mit Yellow D, Pilot StWm Stöger Helmut ().

StWm Stöger Helmut

   

Arbeiterzeitung vom 23. Dezember 1964 Seite 1 und 5 

   

Arbeiterzeitung vom 24. Dezember 1964 Seite 1 und 5

 


 

 

 

 

 

Yellow N   Flugunfall am 25.09.1967. Nähe Ternberg. Bei einem Übungsmäßigen Notverfahren (Triebwerk im "ground idle") ist das Triebwerk abgestorben (flame out). Trotz mehrerer Versuche das Triebwerk anzulassen, zündet dieses nicht. Der Pilot Leutnant Haas stieg mit dem Schleudersitz aus. Leutnant Haas kam mit einer leichten Hüftprellung davon.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arbeiterzeitung vom 26. September 1967 Seite 1 und 5

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Red E   Notlandung am 20.10.1964. Orech bei Prag mit Yellow F im Verband. Durch schadhaften Radiokompass vom Kurs abgekommen. Dadurch flogen die Maschinen bis in die Tschechoslowakei, wobei der Kraftstoff ausging. Der Fluglehrer Erdler Alfred ordnete eine Notlandung an. Der Flugschüler Kemetinger Johann, konnte die Yellow F sicher zu Boden bringen. Der Fluglehrer Erdler Alfred hatte das Pech dass sich seine Red E beim ausrollen überschlug. Die beiden Maschinen wurden jedoch bei der Landung so sehr beschädigt, dass sie ausgeschieden werden mussten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arbeiterzeitung vom 21. Oktober 1964 Seite 1 und 5

 

 


 

 

 

 

 

 

Red F   Flugunfall am 17.7.1968 Graz-Thalerhof. Olt Hoffmann landete ohne Fahrwerk. Bei der Bauchlandung geriet die Maschine in Brand. Ein Feuerwehrmann auf der zivilen Seite des Flugplatzes erkannte die Situation und fuhr mit seinem Löschwagen zur brennenden Maschine. Olt Hoffmann stieg unverletzt aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Red H   Flugunfall am 17.6.69 Graz-Thalerhof. Bei einer Flugvorführung kam der Pilot Kizlink Heinz () aus dem Sturzflug nicht mehr ganz heraus. Er streifte mit der linken Tragfläche einen Baum, die dann abriss. Sekunden später riss auch die zweite Tragfläche ab.

 

 

Arbeiterzeitung vom 18.Juni 1969, Seite 1 und 5

Oberleutnant Kizlink Heinz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Red K   Flugunfall am 09.08.1963 im Raum Scheibbs, Pilot Wachtmeister Jellinek Hermann (). Die Red K befand sich im Sturzflug mit einer zweiten Maschine hoch über den Wolken. Als die Wolkendecke näher kam, wurde die Maschine aus dem Sturzflug in den Horizontalflug gesteuert. Der Pilot der zweiten Maschine berichtete, dass Jellinek Hermann im Sturz verblieb. Es wird angenommen, dass Jellinek Hermann im Sturzflug ein sogenanntes "black out" hatte. Beim Einschlag am Boden entstand ein Krater von 35 Meter Durchmesser. Von der Maschine blieben kaum identifizierbare Stücke zurück.

Wachtmeister Jelinek Hermann

 

Arbeiterzeitung vom 10. August 1963

Anm.: Absätze wurden verschoben um die Seite kleiner zu halten.

 


 

 

 

 

 

 

 

Red N - Hörsching, 07.11.1967 - Wenige Minuten vor 16 Uhr stießen am südlichen Stadtrand von Linz zwei JaBo J29F in geringer Höhe zusammen und stürzten brennend in die Au bei Traun. Die Piloten, der 46 jährige Kommandant des JaBoG 1, Mjr Johann MAHRINGER und der 28 jährige Offizierstellvertreter Siegfried BACHLECHNER kamen bei dem Absturz ums Leben.

 

Arbeiterzeitung vom 8. November 1967, Seite 1 und Seite 5

Mjr Mahringer Hans

OStv Bachlehner Friedrich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Typenbeschreibung

 

Entwicklung

Die Entwicklung der Saab 29 begann, nachdem die deutschen aerodynamischen Erkenntnisse zum Pfeilflügel nach dem Ende des zweiten Weltkriegs im Mai 1945 allgemein bekannt wurden, als Deutschland noch in der letzten Phase des Krieges die Messerschmitt Me 262 als Jagdflugzeug zum Einsatz gebracht hatte. Allerdings besorgte sich Schweden die entsprechenden Unterlagen dazu auf nicht ganz offiziellem Wege über die Schweiz und konnte so mit einigem zeitlichen Vorsprung als erstes Land Westeuropas nach 1945 ein entsprechendes Flugzeug konstruieren.

Insgesamt wurden während der Entwicklungsphase vier Prototypen gefertigt.

 

Konstruktion

Bei der Saab 29 handelt es sich um einen ganz aus Metall gefertigten, einsitzigen, von einem Strahltriebwerk angetriebenen Mitteldecker. Der Flügel ist als Pfeilflügel ausgeführt und weist ab der E-Variante einen Sägezahn mit Grenzschichtzaun auf, was höhere Anstellwinkel möglich machte. Das Fahrwerk ist einziehbar ausgeführt.

Es war das erste Kampfflugzeug dieser Art in West-Europa und ähnelte in der Auslegung der deutschen Messerschmitt P. 1101, der sowjetischen MiG-15 und der US-amerikanischen F-86. Das gedrungenen Erscheinungsbild ist auf das mit einem Radialverdichter ausgerüstete De Havilland Ghost-Triebwerk zurückzuführen.

 

Flugeigenschaften

Um die Langsamflugeigenschaften beherrschbar zu gestalten, wurden automatische Vorflügel am Tragflügel angebracht. Die Landeklappen reichten über die gesamte Tragflügellänge. Das Höhenruder kam ohne Stabilisierungsfläche aus und war als ganzes beweglich.

Zur Sicherheit des Piloten wurde ein bei Saab entwickelter Schleudersitz eingebaut. Der Projektleiter bei Saab war Lars Brising.

 

Einsatz

Die Einsatzbezeichnung lautete J 29 für die Jagdvarianten (schwedisch: „Jakt“) und S 29 für die Aufklärungsvariante (schwedisch: „Spaning“)

Am 10. Mai 1951 wurden die ersten Serienmaschinen an die schwedische Luftwaffe ausgeliefert. Die Staffel F 13 in Norrköping erhielt die ersten Muster.

In den Jahren 1954/1955 erlangte die Saab 29 die Aufmerksamkeit der Welt, als es ihr gelang 2 Weltrekorde aufzustellen, einmal 500 km mit 977 km/h und 1000 km mit 900,6 km/h.

 

Während des UN-Einsatzes im Kongo wurden neun Saab J 29B und zwei S 29C bereitgestellt.

Einziger Export war die Lieferung von 30 gebrauchten Saab 29F nach Österreich in den Jahren 1960–1962 in zwei Losen zu je 15 Maschinen, die dort bis 1973 im Einsatz waren.

 

In Schweden wurden die Maschinen ab 1960 bereits durch den wesentlich moderneren Saab 35 Draken ersetzt.

Insgesamt wurden neben den Prototypen 224 Saab J 29A, 360 Saab J 29B (von denen später etliche zu J 29E und J 29F modifiziert wurden) sowie 76 S 29C gefertigt.

Heute existiert, neben diversen Maschinen in Museen, nur noch ein flugfähiges Exemplar (zivile Registrierung SE-DXB), das sich im Besitz des schwedischen Luftfahrtmuseums befindet und von der F10 Friends Society in Ängelholm betreut wird.

 

Varianten

Folgende Varianten wurden gefertigt:

  • Saab J 29A, Jagdflugzeug

  • Saab J 29B, Jagdflugzeug

  • Saab S 29C, Aufklärungsflugzeug mit 7 Kameras

  • Saab J 29D, mit einem Nachbrenner ausgerüstete J 29B, nur Muster

  • Saab J 29E, Jagdflugzeug

  • Saab J 29F, Jagdflugzeug, umgerüstete Saab J 29B mit schwedischem Nachbrenner

Die Tonne als Übergangslösung

von Martin Rosenkranz für www.airpower.at.

 

Im Dezember 1960 werden 30 Saab J-29F "Tonne" gebraucht und grundüberholt nur zur "Eingewöhnung" und als "brauchbare Zwischenlösung" für eine Dauer von ca. fünf Jahren für die Luftraumüberwachung beschafft.

Kurz nach Reorganisation der Luftstreitkräfte, wird dann im Jahr 1966 die Notwendigkeit festgestellt, einen Überschall-Abfangjäger als Nachfolger für die "Fliegenden Tonnen" bis spätestens 1970 zu beschaffen.

Gedacht wird damals an die Typen Dassault Mirage III oder V, die Northrop F-5A oder den Saab J-35 Draken.

Die ersten Saab J-29F landeten am 6. Juli 1961 in Schwechat - in Hörsching musste erst die Piste verlängert werden.
(Foto aus dem Buch von Wolfgang Hainzl: "Die Luftstreitkräfte Österreichs von 1955 bis heute")

 

Evaluation of the J29, pilot training and education of mechanics was in progress during 1960 and in July 1961 the first 15 overhauled J29 landed at Vienna's international airport. These aircraft were used to form  the Jagdbomberstaffel (1. Staffel/ Jabogeschwader A-O yellow tailcodes). Soon afterwards, in autumn of 1961, Austria wished to increase its J29 inventory and to establish a second JaBoStaffel (2.  Staffel/ Jabogeschwader A-O red tailcodes). A request for an additional 15 J29Fs was forwarded to the  Swedish authorities, but this was initially rejected as deliveries of the new J35 Draken to Flygvapnet  were delayed. Fifteen J29As were offered on loan until January 1963, by which time the J29Fs could be delivered. In the event, the loan offer was not taken up,  and the delivery of the second batch of J29Fs started in January 1963, ending in June 1964.

 

Before delivery the second batch of aircraft was overhauled before entering a modification process. At the Swedish air service company Svenska Flygverkstäderna i Malmö both the Hispano-Suiza cannon on the port side of the fuselage were removed and replaced by a Swedish-designed capsule containing three Vinten 70-mm cameras, which could be controlled by the pilot in the air. After a couple of years there were discussions in Austria to buy another eight to ten J29s as a replacement for the aircraft that had been lost in crashes, but the purchase was newver concluded.

 

Austrian training began with a group of 15 pilots and 40 mechanics, located at F15 at Söderhamn. Pilot training began with 10 - 15 hours in a Vampire trainer, combined with theory training about the 29, covering safety equipment, navigation aids, and the controls and regulators of the cockpit. Before taking off for the first time, taxiing and rapid accelerations were practised. Forty hours in the J29 followed. No tactical exercises were carried out and the only shooting practise was with cannon against ground targets. German was spoken in all instructions, except in radio communications, where English was used. After the 40 hours in Sweden, the pupil could continue his flight training in Austria in the Link trainer, which the Austrians has constructed together with the English company Redifon.

 

Schwechat, the international airport of Vienna, came to be the home for five of the newly delivered J29s for nearly a year, while they waited for their new base at Linz to be made ready in May 1962. From the beginning it was intended that they be based in the southern part of Austria, at Klagenfurt, but the tourist industry  and environmental activists complained about the noise the J29s made, which was said to keep out the valuable dollar- and Deutsch Mark-tourists. But in spite of the complaints, 10 of the 29s were based at Klagenfurt for a year. The 15 aircraft in the second batch formed 2.  Staffel/ Jabogeschwader, with its home base at Graz-Thalerhof.

 

In Austrian service the principal role of the J29 was close air support, but neither rockets nor bombs were used, only the cannon. The secondary role was surveillanceof Austrian airspace. An Egyptian military transport aircraft, an Antonov An-12, one day passed without permission through Austrian air territory on its route from Belgrade to Dresden. Two J29s were practising in the vicinity and they were ordered to identify and turn away the intruder. In spite of the fact that international signs were given to persuade the Egyptian aircraft to leave Austrian airspace, it just flew on until it reached the Czech border, its crew apparently not impressed at all by the warlike Barrels.

 

During its 11 years of service in the Österreichische Luftstreitkräfte the J29 was much appreciated by the people who worked with it around Austria. But in 1969 it was time for the first J29 (yellow B, ex-Swedish c/n 29447) to retire, but not so far away since it was placed as a gate guardian at its home base at Linz. As the replacement , the SAAB105 , arrived one by one, so die fliegende Tonne was withdrawn and in July 1971 the last J29 made a round trip to all the military air bases. In Austrian service the J29 racked up 13205 hours 8 minutes in 18301 flights.